Spanien war Awesome!

Posted in HOME, WELTENHUNGER by Dvd on Oktober 24, 2011

Brücke in Sevilla vom Haus meiner TanteSpanien mit Carlinka war ziemlch awesome. Alles viel zu viel und vllt. zu privat um es in einem Post festzuhalten, jedoch ein paar Bilder gibt es für euch Voyeure!
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Peezeup
Dvd

Katze beim Alhambra
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Das Geschäft mit dem Eis

Posted in BLABLABLA, HOME, WELTENHUNGER by Dvd on April 14, 2011

Weil es im Leben eines jeden Menschen so oft vorkommt, zu zusehen wie live professionelles Eis gemacht wird, hab ich mich letzte Woche Donnerstag dazu entschieden in der Eisdiele of Awesomeness (Mandrilo) nachzufragen ob ich zugucken darf. Alles natürlich im Auftrag von QWERTZKOEPFE. Da ich die letzten 3 Wochen fast jeden Tag dort zu Gast war, ich Señor Charming schlecht hin bin und den selben Namen wie der Herr auf den Fotos habe, wurde es mir natürlich auch erlaubt.
Vorsicht Anekdote: Der Herr und der Señor gaben sich die Hände, sagten in stereo: „David“. Beide sahen sich kurz verwundert an, merkten im selben Augenblick, dass sie genau die selben Gedanken haben und prompt erschienen die Glühbirnen über ihren Köpfen die mit dem „Bling“ die Auflösung der Situation nach sich zogen. Wir heißen beide David. Anekdote Ende
Zurück zum Eis machen: Um 5:30 Uhr klingelte vergangenen Freitag bereits mein überaus nerviger Wecker um mich darüber zu informieren, dass ich gleich beim Mandrilo erscheinen soll. Um 6 Uhr stand man dann vor der silbernen Tür mit der 6 drauf und wartete dass die Tür endlich auf mein Klingeln reagieren würde.

Es war in etwa so wie bei der Szene von „Charlie und die Schokoladenfabrik“, nur ohne Jonny Depp, Kinder, Sonne, Fabrik, Hupalumpas, Presse…hab gerade vergessen worauf ich hinaus wollte, lass den Satz aber so stehen und mach weiter als wenn nichts gewesen wäre. Als die Tür sich dann öffnete, stand dann in der Tür ein genauso verpennter Mensch wie ich es in dem Augenblick  war. Der Herr bat mich rein, zeigte mir die Geräte und Küche in der das Eis produziert wird. Nach dem man sich dann etwas in der Küche auskannte, ging es dann auch schon ans Eingemachte.

Ich habe mir erklären lassen, dass das Eis im Mandrilo ausschießlich aus italienischen Zutaten hergestellt wird. Angefangen wird immer bei den Geschmackssorten die eine helle Farbe haben bis hin zur dunkelsten. Also fingen wir mit der weißen Schokolade an, die für die Geschmackssorte „El Bueno“ hergestellt werden sollte. Ein Geschmacksrichtung die in Verbindung mit einer Nussnougatsoße genau so schmeckt, wie Kinderbueno. Für diese Eissorte of Awesomeness wird eine Mischung aus Wasser, Sahne, Zucker, Dextrose, Glucose, Milchpulver  und der Paste des jeweiligen Geschmacks angerührt. Je nach Geschmackssorte vareiert hier die Dosierung der Dextrose und Glucose, welche die Feste und Konsestenz des Eises bestimmt. Milchpulver wird aus überwiegend gesschmacklichen Gründen verwendet. Nach dem man die Mischung richtig gut durchgerührt hat, wird das tiefgefrorene Eis vom Vortag aus hygienischen und geschmacklichen Gründen in den oberen Teil der Maschiene getan, wo unter ständigem Rühren die Mischung auf 85°C erhitzt wird.

Dieser Vorgang dauert in der Regel etwa 5 bis 6 Minuten. Hat die Mischung die Temperatur erreicht muss man einen Hebel betätigen, damit diese nun in die untere Trommel läuft. In der unteren Trommel wird das Eis ebenfalls geschlagen und auf -5°C bis -12°C abgekühlt. Dieser Vorgang dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Natürlich kann man kein Eis verkaufen ohne davon zu kosten. Hierfür wird eine kleine Stichprobe genommen. Ein weiterer Hebel kam zum Vorschein, welcher kurz zur Seite geschoben wurde. Es öffnete sich ein kleines Fenster mit Gittern wo das Eis wurmartig rausquoll. Schnell wurde das Eis mit einer Kelle abgeschöft und das „Fernsterverließ“ geschlossen. Anstatt sich die ganze Kelle sofort in den Mund zu schieben wurde erst einmal das Eis inspiziert. Das Gelato muss eine Trockene Oberfläche aufweisen, sollten irgendwelche nassen Stellen oder Ränder zu sehen sein, so ist das Eis für den Verkauf noch nicht geeignet. Dann nehme man die Finger greift in die Stichprobe und führt sich diese zum Mund. Treibt dir der Geschmack Sternchen in die Augen, so kann man das „Verließ“ wieder öffnen und die kremige Köstlichkeit frei lassen. Ich bekam ebenfalls die Kelle kurz in die Hand gedrückt um zu probieren. Er dreht sich kurz um und schon war das Eis in meiner Gier in meinem Schlund verschwunden. Allerdings hab ich vergessen, dass es nicht so schlau ist solche Mengen auf einmal zu sich zu nehmen und so merkte ich dann schnell wie es in meinem Kopf zeckte. Daraufhin drehte er sich um, mit Schokosoße in der Hand und fragte wo das Eis auf der Kelle hin wäre….es fehle noch die Schokosoße damit es nach  Kinderbueno schmeckt.

Ende gut Alles gut, hab ich eine weitere Kelle mit Schokosoße gegessen und BAM! AWESOME! Solltet ihr also mal in Malaga sein, dann ab zum Mandrilo und „Kindé“ oder „El Bueno“ essen. Natürlich sind die anderen Eissorten auch A-ihr wisst schon.

Failvietten

Posted in BLABLABLA, HOME, WELTENHUNGER by Dvd on April 7, 2011

Jajaja! Seit 2 Wochen in Málaga und hat nicht ein mal seine Gedanken mit seinen Lesern of Awesomeness geteilt. Aber ich mach das mit dem was morgen ansteht wieder gut. Zu dem werde ich einiges an Erfahrungen hier nachtragen.

Nun zum eigentlichen Beitrag: Schon am ersten Tag in Malaga wollte ich es mir so richtig gut gehen lassen und das spanischste essen, was ich mir vorstellen kann: Bocerones und Calamares Fritos! Dazu gab es dann noch ein Thunfisch/Tomatensalat und schon war das fettig und olige Essen of “ach du meine Güte”  an und um meinen Händen. “Kein Ding.”, sagt man sich und greift fast schon automatisch nach den Servietten. Man nimmt eine und wischt sich die Hände damit als wäre es das Normalste der Welt. Die Habtik dieses Papiers kommt einen ersteinmal sehr verdächtig vor, jedoch vertraut man dann doch dem gesunden Menschenverstand und denkt sich dass das vielleicht so sein muss. Wie dem auch sei fängt man dann an den an seinem Arm runterlaufenden Öltropfen zu vernichten, indem man mit der Serviette entgegen der Laufrichtung streicht. Zu meiner Überraschung verteilte man dieses  Fett-Öl-Gemisch an seinem ganzen Arm und man ist gezwungen sich noch eine Serviette zu nehmen. Warum? Weil die vorherige seine weiße Farbe aufgab um “druchsichtig” zu werden. Die zweite Hilft einem auch keineswegs weiter, gar verteilt man alles eher an den Händen bis ein ganz feiner Film an den Händen zurück bleibt. Nachdem man dann um die 1389347982374 Servietten aus dem Spender genommen hat entschließt man sich dann doch aufs Klo zu gehen.

Man geht zu der Toilettentür und sieht dass diese zu ist, entschließt sich jedoch diese trotzdem zu öffnen. Man greift also zu und merkt, dass man keinen richtigen Grip hat, da man andauernd mit den öligen Händen abrutscht. Ist man jetzt einfach zu dumm um eine Tür zu öffnen oder ist diese wirklich verschlossen? Kurz nachdem ich mir diese Frage stellte, kam dann auch jemand aus dem Klo und die nun ebenfalls fettige Türklinke sollte das Problem von jemand anderen sein. Man wäscht sich die hände benutzt seife und sucht nach dem Reinigungsprozess ganz automatisch die Papierhandtücher. Schnell checkt man dass es nur diese keimigen Handgebläse gibt, die aus der Zeit stammen in der Columbus Amerika entdeckt hat. Genau da wurden diese auch das letzte mal gesäubert. Man tritt aus der Tür, legt die Hände in die Kniekehle, geht in die Hocke, steht wieder auf, Hände sind trocken, alle gucken einen an und man merkt was für ein Hygienespasst man ist.

Von der Psychiatrie bis nach Málaga

Posted in HOME, WELTENHUNGER by Dvd on März 20, 2011

So sieht es aus Leute, ich bin jetzt in Malaga – Andalusien! Und werde rund um diese Stadt und ihre lustigen Feinheiten berichten. Aber ich fang mal meine interessante Story etwas früher an.

Am Tag vor der Abreise entschied ich mich nur zwei Freunde zu mir einzuladen. Ich wollte halt Alles etwas ruhiger angehen. Wir sahen Youtube-Videos, abschließend etwas Domian und ohne dass wir es merkten schliefen wir ein. Als wir dann realisierten, dass wir sehr müde waren, wurde für den letzt verbliebenden Gast eine Matratze aufgebaut und mir fiel ein, dass ich von meinem Computer noch ein Backup machen muss. Also um um ca. 3 Uhr morgens noch alles eingerichtet und sollte nicht auf die schnelle fertig sein. Ich entschied mich den Computer an zu lassen, solange der noch am Backup zu arbeiten hatte und legte mich hin. Natürlich schliefen wir nicht sofort ein und alles glich einem Sleepover, nur dass das Popcorn, die Pyjamas und der ganze Rest fehlten. So gegen 4 Uhr morgens knallte es dann in der Ecke und ich wurde darauf hingewiesen, dass es sogar geblitzt haben soll. Ich bin davon ausgegangen, dass ein Buch oder ähnliches aus dem Schrank fiel.

Nein, es sollte die Steckdose gewesen sein an dem auch mein Laptop befestigt war. Awesome! Bei einem Stromausfall hat es dann das Netzteil zerfetzt! Die, die mich kennen müssten jetzt lachen, da mich seit Dezember letzten Jahres das Pech gerade zu verfolgt. Ich hab nicht nicht gewundert, denn es geht immer irgend etwas schief und dass es mir sechs Stunden vor Abreise passierte, hatte mich dann auch nicht sonderlich aus meiner Couch/Bett-Kombi gerissen. Bin jedoch trotzdem aufgestanden, hab die Steckerleisten voneinander getrennt, am Stromkasten rumgefummelt und mich wieder ins Bett gelegt. Schnell realisierte ich dass ich ein Pokemon bin, da ich zwischen meiner Hand und der Bettdecke Blitze schlagen konnte. Kein Scheiß, Menschen können (wenn richtige Bettwäsche) Blitze verteilen, die man im Dunkeln richtig sehen kann. Meine waren blau und über warm.

Von dieser Erfahrung total „aufgeladen“, dauerte es dann nicht mehr lange und ich schlief gegen 5 Uhr morgens ein, erwachte dann um 8 Uhr. Wo bekam ich jetzt ein neues Netzteil für meinen hochspezialisierten leck-mich-doch-am-Arsch-Nicht-Birne Computer her? Schnell gegoogelt und festgestellt, dass die brauchbaren Läden erst gegen 10 Uhr öffnen und ich mich um 11 Uhr zum losfahren treffen würde. Shit! In einer Stunde zu eines der Läden , kaufen und dann zum Kumpel, treffen? Never! Ich weckte meinen Mitbewohner „Muten Roshi“ (Namen aus Sicherheitsgründen geändert) und zwang ihn mich zu fahren. Er entgegnete mit einer besseren Idee und schwupps war der Gute schon los um die Läden abzuklappern. Ich machte mich ebenfalls auf die Socken und fuhr dann mit Gepäck für 5 Wochen zum Klassenkameraden „Don Juan“ (Name ebenfalls geändert), dessen Mutter „Señora Juan“ uns dann zum Flughafen fahren sollte. Es sollte nicht lange dauern, da sah man Muten Roshi am Horizont und brachte mir dank seiner Handelskunst of awesomeness ein neues Netzteil, welches GRAVIS kulanterweise auf die Herstellergarantie des Nicht-Birne-Netzteils umtauschte.

Awesome! Wir verabschiedeten uns und nach ein paar Gesprächen mit Don Juan und seiner entzückenden Freundin waren wir dann auch schon im Auto von Señora Juan. Dann waren wir am Flughafen. Dann Probleme mit dem Gepäck von einer unserer Gruppe (easyJet). Dann Verspätung unserer Abreise durch technische Fehler um eine halbe Stunde. Dann Verspätung unserer Abreise durch Check des neues Fliegers. Dann Flug.

Der Flug war an und für sich ziemlich lustig, nur war ich durch meinen Schlafmangel permanent unruhig. Keine Konzentration für Nichts und schlafen konnte ich auch nicht. Natürlich saß in der Reihe vor mir ein kleiner 1 1/2 Jähriger polnischer Oskar! Der sehr kommunikativ  war und  dem ganzen Flieger seine Meinung mitteilen musste. Der Herr neben mir war ein sehr offener Señor aus Jemen, der mit seiner Freundin oder Frau unterwegs zu einem Haus seines Freundes war. Er erzählte mir, dass er hilfstherapeutischer Krankenpfleger in einer bestimmten Psychiatrie (Berufsbezeichnung unkorrekt) ist. Wir kamen schnell sehr tief in Gespräch und tauschten uns über unsere Berufe und Erfahrungen aus. Eines schien wohl an unseren Berufen sehr ähnlich zu sein. Denn er führt Gespräche mit psychisch labilen oder kranken Menschen und verwendet dafür eine gewisse leitende Rhetorik. Diese Art von Rhetorik eignete er sich, laut seiner Aussage, in der Ausbildung und im Leben als Araber (das Handelsvolk) an. Eine gewisse Art von „manipulativer“ Rhetorik wird natürlich auch in den Printmedien verwendet, nur eher nonverbal. Nach einigen Attacken von Oskar, interessanten Gesprächen mit dem Jemeniten, Ablenkungsversuchen von Don Juan und den irgendwie unfreiwilligen Entertainment des easyJet Personals, kam ich dann mit einer halben Stunde Verspätung in Malaga an. Wer sich entscheidet mit easyJet zu fliegen, muss sich darauf gefasst machen, dass einem viele Angebote gemacht werden. Das Board-Personal war jedoch ziemlich cool drauf!

In Malaga angekommen erwarteten uns dann der Kike und sein Kumpel, die Gruppe wurde aufgeteilt und wurden auf unsere Gastfamilien aufgeteilt. Mich erwartete die „Daisy“ (Name geändert) und ihre drei Hunde. Laut und nervös! Unterwegs viel mir dann auf, dass ich meinen Handy-Pin nicht mehr weiß und musste deswegen meine Mitbewohner irgendwie kontaktieren und zwingen alles rauszusuchen. Das Ding wieder anbekommen, bekam ich sofort zwei SMS. Eine von O2 und die Andere von einer mysteriösen Person, die mich aufforderte um 21:30 Uhr vorm Haus einer unserer Gruppe zu erscheinen.

Daisy zeigte mir die Gegend erklärte mir wie ich Wohne und fragte mich über meine Essgewohnheiten aus. Mein Abendessen war einfach ein Traum, da ich mal wieder seit sehr langer Zeit richtig bekocht wurde. Wer etwas länger mal alleine oder in einer WG wohnt weiß das üüüber zu schätzen. Es gab Erbsensuppe of awesomeness, Salat mit Essig of awesomeness und Tortilla of awesomeness. Gestärkt von der Mahlzeit sagte mir die Daisy, dass ich noch einen Mitbewohner im Nebenzimmer habe, der Amerikaner sei und ich dürfe so lange draussen bleiben wie es mir passte.

Nach dem ich der mysteriösen Person mitteilte, dass ich mich vllt. etwas verspäte ging ich dann los, erschien  am Treffpunkt und alles mysteriöse sollte dann verschwinden, als ich dann merkte dass es sich um „Reva“ (könnt euch denken was hier stehen könnte) handelte. Schnell wurde mir bewusst, dass ich von der Gruppe am besten Wohne. Essen, Internet, Strand und Sprachschule befinden sich alle keine 5 min von mir entfernt. Ich wohne HIER irgendwo im Umkreis von 100 Metern. Jackpot!

Und genau jetzt realisiere ich, dass ich nun in meinem Zimmer sitze, während mir die Sonne in die linke hälfte meines Gesichts scheint und ich endlich meinen Tag anfangen möchte. Ab zum Strand und Fisch essen! BAM!

Bestes
Dvd

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